Schnellauswahl

Stadtverwaltung Karlstadt

Deutsch
English
Französisch
Navigation überspringen


» Startseite » Gesellschaft, Bildung & Soziales » "Fairtrade-Town" Karlstadt  

"Fairtrade-Town" Karlstadt


Logo der "Fairtrade-Town" KampangeNach nur sechs Monaten ist es geschafft, Karlstadt darf sich "Fairtrade-Town" nennen. Am 28. Januar 2015 übergab Frau Hannah Rüther von TransFair Deutschland e.V. dem Ersten Bürgermeister Dr. Paul Kruck die ersehnte Urkunde. Zudem konnte er aus den Händen der lokalen Steuerungsgruppe ein neues Ortseingangsschild entgegennehmen, das allen Besuchern zeigt, Karlstadt setzt sich für einen Fairen Handel ein.
Der Faire Handel unterstützt Produzenten, insbesondere benachteiligte kleinbäuerliche Familien in den Entwicklungsländern, um ihnen eine menschenwürdige Existenz aus eigener Kraft zu ermöglichen.

Die Kampagne von TransFair e.V. startete bereits 2000 mit großem Erfolg in Großbritannien. Bis heute wurden bereits über 1.200 Städte in 24 Ländern ausgezeichnet, darunter 307 in Deutschland.

In Karlstadt hatte das Engagement für Fairen Handel ein gutes Fundament, denn es konnte auf ein gut funktionierendes Netzwerk aufbauen. Das zeigt sich auch an der Steuerungsgruppe, zu der Frau 3. Bürgermeisterin Anja Baier, Vorsitzende der Steuerungsgruppe, Frau Rita Scheiner und Frau Eva Eisele (Weltladen Karlstadt), Frau Heidi Pollin (Johann-Rudolph-Glauber Realschule und Mitglied des Arbeitskreises Fair Trade Realschule), Frau Kerstin Amersbach (Bürgerin) und Frau Ellen Berger-Thesen (Stadt Karlstadt) gehören. Ihr erstes Projekt kann im wahrsten Sinne des Wortes genossen werden: Seit November ist die "Karschter Schoggolad", eine besondere Schokolade aus fair gehandelten Produkten und feinster Handarbeit vom Café Schrödl, im Handel erhältlich. Auch auf Messen, wie kürzlich auf der Touristikmesse CMT in Stuttgart, konnten die Besucher die Stadtschokolade schon probieren.

Zur Übergabe der Urkunde im Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Uhrenstube des Historischen Rathauses kamen rund 60 Personen. Erster Bürgermeister Dr. Paul Kruck freute sich über das große Interesse und erläuterte, dass dies nur ein erster Schritt sei und sich weder die Steuerungsgruppe noch die Stadt Karlstadt nun zufrieden zurücklehnen werden. Das kleine Theaterstück, das die Steuerungsgruppe aus Anlass der kleinen Feierstunden einstudiert hat, lässt auf ein großes kreatives Potenzial schließen.

Karlstadt bleibt weiterhin Fairtrade-Stadt
Nach Erfüllung aller Kriterien der Kampagne Fairtrade-Towns, darf Karlstadt weiterhin den Titel Fairtrade-Stadt tragen. Durch ihr Engagement für den fairen Handel vor Ort nimmt die Stadt Karlstadt eine Vorreiterrolle ein. Dies setzt ein konkretes Zeichen für eine gerechtere Welt, indem Karlstadt dazu beiträgt, dass durch faire Handelsbeziehungen den benachteiligten Produzentengruppen im Süden zu einem verbesserten Einkommen verholfen wird. Die entsprechende Urkunde wurde am 28. Januar 2017 von Herrn Dieter Overath (Geschäftsführender Vorstandsvorsitzender TransFair e.V.) unterzeichnet.
 

Karlstadt darf sich nun "Fairtrade-Town" nennenWas ist eine Fairtrade-Town?
Eine Fairtrade-Town ist eine Gemeinde, Stadt oder Kommune die sich besonders für den fairen Handel einsetzt.


Wer vergibt dieses Zertifikat?
TransFair Deutschland e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich aus verschiedenen Organisationen gebildet hat, um den Gedanken des fairen Handels voranzubringen. Die Erfüllung der Kriterien wird alle 2 Jahre neu überprüft und das Zertifikat dann erneuert.


Was ist das Ziel von TransFair Deutschland e.V.?
Der Verein startete 1992 mit dem Ziel benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika zu fördern und durch fairen Handel ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern.

Der Faire Handel unterstützt Produzenten und Produzentinnen, insbesondere benachteiligte kleinbäuerliche Familien in den Entwicklungsländern, um ihnen eine menschenwürdige Existenz aus eigener Kraft zu ermöglichen. Zum Beispiel decken die festgelegten Mindestpreise die Produktionskosten und sichern so das Existenzminimum. Die gezahlten Aufschläge ermöglichen so Investitionen in die Zukunft (Schulen, Ausbildung, Krankenhäuser).


Welche Kriterien müssen erfüllt werden?
  1. Der Stadtrat muss beschließen, den fairen Handel zu unterstützen (Stadtratsbeschluss vom 16.06.2014). Bei allen öffentlichen Sitzungen müssen fair gehandelter Kaffee und ein weiteres faires Produkt ausgeschenkt werden. In Karlstadt wird der Faire Apfel-Mango-Saft ausgeschenkt.
  2. Eine Steuerungsgruppe zur Koordination der Maßnahmen muss gebildet werden mit Mitgliedern aus Kirchengemeinden, Verwaltung, Politik und Gesellschaft (Gründung am 02.08.2014).
  3. In den lokalen Einzelhandelsgeschäften und bei Floristen sowie in Cafés und Restaurants werden mindestens zwei Produkte aus gesiegeltem fairem Handel angeboten.

Hier können Sie in Karlstadt fair einkaufen und genießen:

Einzelhändler
Gastronomische Betriebe

Vereine
Kirchengemeinden
Schulen/Kindergärten
Dienstleister
Neben der Stadt Karlstadt hat sich auch der Landkreis Main-Spessart bei der Fairtrade-Aktion beworben und ist der erste Fairtrade-Kreis Bayerns. Hier erfahren Sie mehr darüber.

Weitere Informationen zur Fairtrade-Town Karlstadt erhalten Sie auch auf der Website der Stadtmarketing Karlstadt GmbH.


Für Fragen zum Thema "Fairtrade-Town" Karlstadt, können Sie sich gerne an die Vorsitzenden der Steuerungsgruppe wenden: 


3. Bürgermeisterin: Anja Baier
Inhalt wird im neuen Browserfenster dargestellt Anja Baier
Ansprechpartnerin "Fairtrade-Town" Karlstadt
E-Mail: 
Telefon: 09353 909180





nach oben  nach oben
Stadtverwaltung Karlstadt - Zum Helfenstein 2 - 97753 Karlstadt - Tel.: 09353 7902-0 - E-Mail: Kontakt   |   Datenschutz   |   Impressum
© Stadt Karlstadt - Internet-Partner der Stadt Karlstadt